Nach den Anfängen entstand dann schnell der Wunsch nach dynamischen SQL-Anweisungen. Diese Methode nennen wir daher DyQL (sprich: "dei-ku-el" oder "dei-kwell") - die dynamische Abfragesprache. Eigentlich besteht DyQL aus der kompletten Sprachsyntax des dahinter liegenden Datenbankservers bzw. der Jet-Engine und ein paar Erweiterungen zur Abarbeitung eines Skripts.
Eine Variablendefinition ermöglicht die Kombination von verschiedenen SQL-Teilen zu vollständigen Anweisungen. Die sonst üblichen syntaktischen Regeln, die bei Hochsprachen gelten, sollten hier keine Rolle spielen, um möglichst flexible Skripte erzeugen zu können.
Programmierer wenden dieses Verfahren tagtäglich in ihren Programmen an und setzen SQL-Anweisungen aus verschiedenen Stringvariablen zusammen, um diese über eine Schnittstelle an den Datenbankserver zu senden. Doch DyQL ist wegen der eleganten Variablendeklaration in der Gestaltung wesentlich übersichtlicher und eignet sich besser zur Überprüfung der SQL-Ergebnisse.
Die DyQL-Demo (VB6) bietet einen guten und einfachen Einblick den Quellcode dieser Objektklasse. zum Download DyQL-Demo
var tabelle=MITARBEITER; var min=select min(EINTRITT) from {tabelle} group EINTRITT; select * from {tabelle} where EINTRITT = ({min});
Beim Ablauf des Skripts werden die Variablen, die in geschweiften Klammern angegeben sind, durch die jeweiligen Variableninhalte ersetzt. Im o.g. Beispiel erhält die Variable name ihren Inhalt aus dem definierten Eingabefeld.